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Massage

Plasil

Nacken verspannt vom Sitzen? Das steckt dahinter, und das hilft.

17. Aug.
3 Min. Lesezeit

Sie stehen auf, drehen den Kopf, und links zieht es. Beim Autofahren schauen Sie über die Schulter und der Nacken macht nur die Hälfte mit. Abends sitzt ein Druck zwischen den Schulterblättern, der einfach nicht weggeht.

Das kennen sehr viele Menschen. Und es hat meistens eine gute Nachricht im Gepäck: Der Nacken kann gelöst werden.


Sie sind damit weit weg von allein

Ein Blick auf die Zahlen aus Österreich:

Beschwerde

Betroffene in Österreich

Quelle

Chronische Nackenbeschwerden (12 Monate)

18,5 Prozent

Österreichische Gesundheitsbefragung, Statistik Austria

Chronische Rückenschmerzen (12 Monate)

26 Prozent, rund 1,9 Millionen Menschen

Statistik Austria, ATHIS 2019

Platz unter allen chronischen Beschwerden

Rücken Platz 1, Nacken Platz 3

Statistik Austria

Anteil ohne klare organische Ursache

rund 80 Prozent

Österreichische Schmerzgesellschaft


Der letzte Punkt ist der spannendste. Bei den allermeisten liegt kein Schaden vor. Der Körper hat sich nur eine Haltung angewöhnt und hält sie fest.


Quellen:


Warum der Nacken zumacht

Ihr Kopf wiegt etwa fünf Kilo. Solange er gerade über der Wirbelsäule sitzt, tragen ihn die Knochen. Sobald er nach vorn kippt, übernimmt die Muskulatur. Und Muskeln, die stundenlang halten müssen, werden hart.

Dazu kommen drei Dinge, die fast jeder kennt:


Der Bildschirm steht zu tief. Der Kopf geht nach vorn, der Nacken hält gegen.

Das Handy. Beim Tippen sinkt der Blick, und wir bleiben minutenlang so.

Anspannung. Bei Stress ziehen sich die Schultern hoch. Der Körper macht sich klein, ganz automatisch. Wenn der Stress bleibt, bleiben die Schultern oben.

Es ist selten eine einzelne Sache. Es ist meistens alles ein bisschen, jeden Tag.


Fünf Dinge, die Sie heute noch tun können

1. Bildschirm höher stellen. Die obere Kante auf Augenhöhe. Ein Stapel Bücher reicht.

2. Alle 30 Minuten aufstehen. Nicht lange. Zum Fenster gehen, einmal strecken, zurück. Stellen Sie sich einen Wecker.

3. Schultern kreisen. Zehnmal nach hinten, langsam. Das bringt Blut in die Muskeln.

4. Wärme. Ein Kirschkernkissen auf den Nacken, 15 Minuten. Wärme macht Muskeln weich.

5. Kopf sanft neigen. Ohr Richtung Schulter, 20 Sekunden halten, andere Seite. Ohne Ziehen, ohne Nachdrücken.

Das wirkt. Es braucht nur ein paar Tage Geduld.


Wann eine Massage der schnellere Weg ist

Manchmal reicht das eigene Tun nicht. Das erkennen Sie an diesen Zeichen:

  • Die Verspannung ist seit mehr als zwei Wochen da

  • Der Kopf lässt sich nicht mehr richtig drehen

  • Es strahlt in den Hinterkopf oder in den Arm

  • Sie wachen morgens schon verspannt auf


Dann steckt der Muskel in einer Schleife fest. Er ist hart, bekommt dadurch weniger Blut, und wird davon noch härter. Von innen kommt er da schwer heraus. Von außen sehr gut.


Genau das macht eine Massage. Sie bringt Durchblutung in den Muskel, löst die verklebten Stellen und gibt dem Gewebe wieder Platz. Der Körper macht danach von selbst weiter.


Wie das bei mir abläuft

Wir reden zuerst kurz. Wo zieht es, seit wann, was machen Sie beruflich. Das dauert fünf Minuten und entscheidet über die ganze Behandlung.

Dann arbeite ich am Nacken, an den Schultern und am oberen Rücken. Diese drei hängen zusammen, einzeln zu behandeln bringt selten etwas. Wenn nötig, nehme ich auch den Kopf dazu, denn viele Kopfschmerzen kommen aus dem Nacken.

Ich massiere seit 1998, seit 2008 in eigener Praxis. In dieser Zeit habe ich sehr viele Nacken unter den Händen gehabt. Jeder erzählt etwas anderes.

Nach der Behandlung bekommen Sie zwei oder drei Übungen mit, die zu Ihrem Nacken passen. Damit es hält.


Häufige Fragen

Wie lange soll die Massage dauern? Für Nacken und Schulter reichen 60 Minuten gut aus. Wenn der ganze Rücken mitmacht, sind 90 Minuten angenehmer.

Tut das weh? Es darf spürbar sein, aber nie unangenehm. Sagen Sie es einfach, ich passe den Druck an.

Wie oft brauche ich das? Bei einer frischen Verspannung oft ein einziger Termin. Wenn es schon länger da ist, planen Sie drei Termine im Abstand von ein bis zwei Wochen.

Kann ich danach arbeiten? Ja. Trinken Sie danach etwas mehr Wasser und nehmen Sie sich den Rest des Tages nichts Schweres vor.

Was ziehe ich an? Kommen Sie einfach so, wie Sie sind. Alles Weitere besprechen wir vor Ort.


Ihr Termin

Meine Praxis finden Sie in Jennersdorf, Hauptstraße 82. Kurze Wege aus Eltendorf, Rudersdorf, Mogersdorf, Sankt Martin an der Raab, Neuhaus am Klausenbach und Fehring.


Termin online reservierenoder per Telefon 0681 10607594

Ich freue mich auf Sie.

Brigitte Plasil


Dieser Beitrag ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bei starken Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Beschwerden nach einem Unfall gehen Sie bitte zuerst zum Arzt.

 
 
 

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